Yaiba Ninja Gaiden Z

yaiba_ninja_gaiden_z_20[1]Trotz Tot zurück auf die Fläche. Yaiba Ninja Gaiden Z soll einiges neuer, moderner machen. Geht das bei einer solche traditionellen Franchise gut? Wir haben uns das Spiel mal genauer angeschaut.

Ninjas, Roboter und Elementare Kräfte

Wirklich viel ist von den ehemaligen Ninja Gaiden nicht übrig geblieben. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Statt Massen an humanen Gegnern, müssen wir es nun mit Robotern aufnehmen. Doch damit nicht genug, denn auch wir sind einer. Nach dem Ableben Yaibas, hat sich eine Roboterfirma seiner Existenz angenommen und ihn zum Cyborg verwandelt. Ausgestattet mit neuen Kräften ist er nun auf Rache aus. Wer wird den Krieg zwischen Cyborg und Robotern gewinnen?

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Spielprinzip

Genau dieser Frage stellen wir uns und metzeln los. Metzeln ist hier ein gutes Stichwort, denn um mehr geht es in diesem Spiel nicht. Das gute – die Metzeleien sind Großteils wirklich gut designt. Dank Kombos, abwechslungsreichen Gegnern und fordernden Situationen müssen wir ständig schauen, dass wir den Gegnern stand halten und in der optisch brillianten Umgebung nicht das Hauptgeschehen aus den Augen verlieren. Die Kämpfe erinnern dabei noch an das echte Ninja-Gaiden und laufen genau so flott von der Hand. Allerdings hat man sich erlaubt etwas mehr Taktik in die Kämpfe zu bringen. So müssen wir nun auf Elementare-Angriffe achten, die wir durch Kombinationen erreichen können. Mit etwas Übung hat man den Kniff schnell heraus.

Übung macht den Meister

Desto weiter wir im Spiel vorran schreiten, desto wichtiger wird Taktik, denn mitunter werden die Gegner nach einiger Zeit ganz schön stark! Das liegt allerdings nicht daran, dass die Gegner eine unheimlich gute KI haben und uns mit ihrem Kampfstil fordern. Nein! Sondern daran, dass die Entwickler mit der Zeit immer größere Gruppen, gar Wellen an Gegnern auf uns loslassen. Und das ist mitunter an manchen Stellen ein großes Problem, da es nicht fordernd, sondern unfair wird, da viele Zusammensetzungen zufällig sind und so mehr auf Glück basieren.

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Sterben am laufenden Band

Und so kann es passieren dass wir am laufenden Band sterben. Dass ist in sofern tragisch, dass „Yaiba Ninja Gaiden Z“ unheimlich lange Ladezeiten besitzt, die auch dann aufkommen, wenn wir sterben. Während wir beim Laden eines Level sogar bis zu 40 Sekunden warten müssen, hält sich die Wartezeit bei einem Tod minimum 20 Sek… Das ist besonders bitter wenn man an einer der Stellen ist, bei der eine recht große Chance besteht, nach einigen Sekunden schon wieder zu sterben.

Bosskämpfe

Etwas besser haben uns da die Bosskämpfe gefallen, denn diese haben anscheinend die meiste Aufmerksamkeit bekommen. So zeigen die Entwickler dort, dass sie grundsätzlich schon ein Talent dafür haben die Gegner so zu designen, dass wir Angriffsmuster erkennen und entsprechend mit Angriffen und Reaktionen auf diese reagieren müssen.

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Nette Comicgrafik
Während das Spiel seine Höhen und Tiefen hat, zeigt sich die Grafik wirklich Brilliant! Ninja Gaiden setzt nicht mehr auf die übliche „realo 3D Grafik“, sondern auf einen Comicstil der dank sorgsam ausgewählter Farben und starken Kontrasten enorm gut wirkt! Den Rest macht die sowieso gute Unreal Engine.

Fazit: Yaiba Ninja Gaiden Z ist ein gutes Spiel, dass uns leider viel zu oft frustet. Versteht es nicht falsch! Schwierigkeit ist ok und im Falle von Dark Souls ein gutes Beispiel. Wenn die Schwierigkeit aber mit willkür verwechselt wird, weil Leben und Tod von der Art der Gegnergruppierungen abhängen, dann ist das Ganze nicht mehr spaßig. Vor allem da die Ladezeiten entsprechend viel Geduld einfordern. Unterm Strich ist „Yaiba Ninja Gaiden Z“ aber ein solide Spiel!

[symple_box color=“green“ text_align=“center“ width=“100%“ float=“none“][+] Viele unterschiedliche Gegner
[+] Viele Kombiangriffe
[+] Taktische Note durch Elementare schwächen[/symple_testimonial]
[symple_box color=“red“ text_align=“center“ width=“100%“ float=“none“][-]Gegner Ki nicht die beste
[-] Unfaire stellen, da auf Zufall gesetzt[/symple_testimonial]

[symple_skillbar title=“Wertung: 3.5″ percentage=“60″ color=“#6adcfa“]


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