Batman: Arkham Origins Blackgate

Batman-Arkham-Origins-Blackgate[1]Batman Arkham Origins sollte uns die Vorgeschichte des letzten Batman-Titels ein wenig näher bringen. Leider verpasste das Spiel den großen Kracher, da sich die Entwickler wenig neues einfielen ließen. Und da schon die große Version nicht so gut wegkam, war Batman Arkam Origins nur ein Randtitel für die Vita und den 3DS. Ein Auftritt auf der PS3/Xbox 360 und den PC solls nun richten und dem Spiel nochmal die nötige Aufmerksamkeit bieten. Eine gute Idee?

Catwoman, Pingiun, Joker, Black-Mask und co
Zu Beginn des Spiels liefert sich Batman zunächst eine Verfolgsungjagd mit Catwoman und findet sich am Ender dieser Verfolgsunjagd in Blackgate wieder. Blackgate ist ein Gefängnistrackt, in dem sich Batman innerhalb der Arkham Reihe wohl heimisch zu fühlen scheint. Auch in Blackgate treiben die größten Untergrundbosse Pingiun, Joker und Black-Mask ihr Unwesen. Und so beschließen wir dort gegen die drei vorzugehen.

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Siderscoller statt Openworld
Die erste große Änderung gegenüber der „großen“ Version auf der Playstation 3 ist, dass man auf der Playstation Vita quasi einen puren Sidescroller spielt, der sich eher in der Höhe in verschiedene Ebenen aufteilt. Obwohl damit ein wesentlicher Aspekt von Batman: Arkham Origins verändert wurde, fühlt sich das Spiel im Kern genau so an, da sich das Kampfsystem sehr ähnelt und ihr auch in Blackgate immer wieder auf der Suche nach neuen Waffensystemen seid. Statt durch eine offene Stadt zu fliegen beschäftigt ihr euch hier mit dem Absuchen der unterschiedlichen Ebenen, denn überall können Geheimnisse, Kisten und co gefunden werden.

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Kämpft was das Zeug hält
Wer klug spielt kann des öfteren Begegnungen mit Gegnern aus dem Weg gehen. Ganz klappt das leider nie und so werdet ihr in Kampfhandlungen verstrickt. Wie auch beim großen Bruder werdet ihr mit einfachem draufhauen nicht weit kommen, wer das probiert scheitert schnell. Auch hier müssen perfekte Kombinationen aus Schlägen und Countern geleistet werden. Nur so seid ihr auf Dauer erfolgreich und könnt eure Gegner besiegen die immer in der Überzahl agieren. Dies wird um so wichtiger wenn ihr bei einem von mehreren Endgegnern seid.

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Neue Spielzeuge, neue Abschnitte und Geheimnisse
Desto weiter ihr euch im Spiel hervorkämpft, desto mehr Bereiche werden Quasi frei. Entsprechend wichtig ist es das Spiel von Anfang an Aufmerksam zu spielen, denn in jedem Abschnitt werden mit der Zeit neue Fortbewegungsmöglichkeiten erspielt, die es euch erlauben neue Ebenen in schon bestrittenen Abschnitten zu erreichen. Überall empfiehlt es sich den so genannten Detective Modus einzuschalten, mit diesen macht ihr eure Umgebung Gläsern, seht schwachstellen bei Gegnern und erkennt Gegenstände in der Umgebung mit denen ihr interagieren könnt. Auch lassen sich so Zahlencodes und co herausfinden.

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Technik
Während auf der PlayStation Vita damals noch das Gefühl eines netten Spiels für zwischendurch vermittelt wurde, wirkt das Spiel auf den großen Konsolen zu einfach gestrickt. Ich bin mir nicht sicher ob man sich wirklich einen gefallen damit getan hat dieses Spiel nochmal zu vermarkten und auf die großen Konsolen zu bringen. Das Spiel bietet gegenüber vielen anderen Titeln der Preisklasse, auf großen Konsolen, viel zu wenig Abwechslung.

Fazit: Batman Arkham Origins Blackgate ist ein netter Batman Ableger für Mobile Konsolen. Da hätte dieser meiner Meinung nach auch bleiben sollen.

[+] Nette Sidescoller
[+] Sammel und Suchwahn
[+] Taktisches Kampfsystem
[-] Dass aufgrund der 2D Optik aber einfältiger wirkt
[+] Gute Bossfights
[+] Viele Geheimnisse zu entdecken
[-] Spielerisch nicht so umfangreich wie der Playstation 3 Bruder
[-] Grafisch grade noch tolerabel
[-] Wirkt auf großen Konsolen zu einfältig

Wertung: 2.5 / 5.0


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