The Last Tinker: City of Colors Test

The-Last-Tinker-City-of-Colors[1]Mit the Last Tinker erschaffen die Entwickler auf dem PC eine wundervolle Welt, die an die besten Tages eines Rare Spieles erinnert. Ableger für PS3, PS4, Xbox One und Xbox 360 sind noch in Entwicklung. Kann der Indie-Spaß mit den ganz großen Genre-Vertretern mithalten?

Der Preis ist heiss

Rund 20 Euro – das ist der Preis den ein PC Spieler via Steam investieren muss um The last Tinker: City of Colors herunter zu laden. Wir hatten das Spiel schon als Preview Version angesehen und waren durchweg begeistert. Nicht dass das Spiel sonderlich kreativ wäre oder ganz neue technische Ansätze wagen würde. Alleine das ein Indie-Studio ein technisch solides Jump & Run Abenteuer mit wunderschöner Optik abliefert und dafür einen kleinen Preis verlangt, ist etwas wunderbares!

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Die Story

In The Last Tinker dreht sich alles um eine Farbenfrohe Welt, die allerdings von Bleichmitteln bedroht wird. Alles was mit der Farbraubenden Flüssigkeit in Kontakt kommt entwickelt zu Stein. Die einzige Hoffnung sind wir. Koru – ein Affenwesen dass es kräftig in den Fäusten hat. Unser Ziel? Die diversen Völker dieser Welt wieder zu vereinen, die sich aufgrund der verschiedenen Farben auseinander gelebt haben.

Spieldesign

Wer The Last Tinker zum ersten mal spielt wird sich zunächst an die Steuerung gewöhnen müssen. Für ein Jump&Run steuert sich das Spiel sehr ungewöhnlich. Statt uns selbst springen zu lassen überqueren wir Hindernisse auf Knopfdruck. Das dürfte vielen bereits auf Assassins Creed bekannt sein und funktioniert in the Last Tinker genauso. Obwohl wir diese Entscheidung nicht gut finden, bleibt der Anspruch unterm Strich dennoch erhalten. Denn immer wieder werden wir mit Geschicklichkeits-Passagen konfrontiert, bei denen Timing des wichtigste ist.

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Die Macht des Kampfes

Müssen wir nicht mal grade auf unser Timing achten und eines von vielen Hindernissen überquerren, kann es auch schon mal zum Kampf kommen. Leider spielen sich die Kämpfe nicht so gut wie die Geschicklichkeits-Passagen. Normalerweise soll man als Spieler diverse Kombos einsetzen, ausweichen und irgendwie möglichst taktisch die Sache angehen. Das Problem ist allerdings, dass das Ganze zu Steif wirkt. Dadurch ist es nicht immer möglich flüssige Kombis abzuspulen und macht auch einfach nicht so viel Spaß.

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Komfort-Funktionen – Schleichen – Pilzwesen

Dafür nimmt uns das Spiel aber stets an die Hand und sagt uns wo wir hin müssen. Meistens sehen wir dies durch Kamerafahrten, die alle Hindernisse für uns abfliegen und uns zeigen, worauf wir achten müssen. Hier und da müssen wir auch mal schleichen, allerdings fühlt sich das ganze nicht so gut an wie in einem Sly-Cooper. Hier und da muss ich auch mal Pilzwesen rufen, die wichtig für Kämpfe und Rätsel sind und durch diverse Farbspritzer beeinflusst werden können.

Technik

Richtig gut gefallen hat uns die technische Umsetzung. The Last Tinker sieht wirklich wunderbar aus! Aber nicht nur die Optik weis durch ihren krassen Kontraste, frohen Farben und gut gewählten Texturen zu überzeugen. Auch die Musik ist mit ihrem stimmungsvollen Soundtrack echt ein hinhörer!

Fazit: The Last Tinker: City of Colors ist ein wunderschönes Jump&Run. Insgesamt bedient sich das Spiel an vielen Spielen und zeigt sich wenig Eigenständig. Allerdings macht es das ganze sehr gut, weshalb unterm Strich ein wirklich solider Titel dabei raus kommt. Da das Spiel lediglich 20€ kostet und euch ungefähr 7 Stunden unterhält, ist das doch ein fairer Deal!

Hinweis: Derzeit gibt es das Spiel nur auf Steam. Konsolenversionen werden im Lauf des Jahres erscheinen und von uns dann nochmal getestet.

[+] Wunderschöne Optik
[+]Tolle Musik
[+] Gut designte Geschicklichkeitsaufgaben
[+] Faire Rätsel
[-] Nicht so optimales Kampfsystem>

Wertung: 4.0 / 5.0


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