Grid Autosport im Test

Grid-Autosport-feature[1]Schnell, umfangreich und fordernd. Grid Autosport ist da und erweitert die Racer Marken um eine weitere gute Marke! Wir haben die Xbox 360 Version von Grid Autosport vorliegen und haben das Spiel getestet.

Was macht Grid anders?
Grundsätzlich bleibt die spielerische Vielfallt bei Rennspielen beschränkt. Ein rennen kann nicht neu erfunden werden. Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Titel in der Umsetzung dann doch deutlich. Grid Autosport ist zwar technische nicht das brillanteste Autorennen auf dem Markt, dafür bietet das Spiel eine umfangreiche Kampagne, die den Spieler mindestens 20 Stunden und mehr fordert.

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Herausforderungen, XP und mehr
Grundsätzlich nehmt ihr in Grid Autosport an diversen Events Teil, die jeweils von Sponsoren organisiert werden. Hier kommt der Kniff, denn jeder Sponsor gibt euch diverse Ziele vor. So kann das Ziel sein, dass ihr im aktuell anstehenden Rennen mindestens Platz 5, und in dem gesamten Event (über alle Rennen) mindestens 7ter werden müsst. Außerdem könnt ihr noch direkte Rivalen bekommen. All diese Herausforderungen locken euch mit ordentlich extra EXP und motivieren stets, die besten Ergebnissen zu erzielen. Neu ist auch, dass wir etwas taktischer Spielen dürfen. So können wir an Kollegen aus unserem Team bestimmte Befehle geben und sollen mehr Einfluss auf den Rennverlauf nehmen. In der Praxis funktioniert das aber nur bedingt.

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Umfang
Im Umfang kann ich Grid Autosport ebenfalls sehen lassen und bietet von einfachen „Privat-Wagen“ über Rennsport-Wagen bis zum F1 Flitzer jede Menge Möglichkeiten, um das Rennen zu bestreiten. Strecken gibt es ungefähr 20. Einige davon echten nachempfunden. Andere stammen aus Codemasters Fantasie. Einige davon sind neu, andere stammen aus älteren teilen. Insgesamt zeigt sich ein zufriedenstellender Mix aus Inhalten. All die Autos können in verschiedenen Kameraperspektiven betrachtet werden. Auch eine Cockpit-Ansicht ist im Spiel, die allerdings nicht zu 100 Überzeugt. Oft hat man eine Ansicht gewählt, die den Arbeitsumfang der Cockpit-Ansicht sehr minimal gehalten hat und so nur die Atmosphäre vermittelt, mit der Cockpit-Ansicht an sich aber wenig zu tun hat.

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KI
Lobenswert ist die KI und dürfte ein Vorbild für viele andere Renntitel sein. Die Ki Mitfahrer sind stets aggressiv, verlassen auch mal die Bahn und fordern und stets beste Leistungen zu bringen. Damit das ganze aber fair bleibt und auch für Anfänger funktioniert, kann man den Schwierigkeitsgrad festlegen und diverse physikalische Effekte Abschalten.

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Online-Modus
Auch ein Online-Modus hat es ins Spiel geschafft. Hier können wir wie üblich Autos kaufen, gründen Clubs, treten gegen andere Spieler an und versuchen uns möglichst gut in den Ranglisten zu platzieren. Wer nicht gerne online spielt, dennoch mit anderen gemeinsam spielen möchte kann auf einen Splitt-Screen zurückgreifen.

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Technik
Besonders hübsch soll Grid Autosport auf dem PC aussehen. Leider liegt uns keine PC Version vor, weshalb wir nur von der Xbox 360 Version berichten können. Diese macht optisch einen ordentlichen Eindruck. Ebenfalls überzeugt uns die Geräuschtkulisse. Der Funkverkehr wirkt realistisch. Die Motorgerräusche kommen druckvoll.

Fazit: Grid Autosport hat uns absolut überzeugt. Da es sich hier um wahrscheinlich den letzten großen Racer für Last-Gen Konsolen handelt, gibt es gleich einen doppelten Grund sich den Kauf zu überlegen.

[+] Viele Autos
[+] Coole Herausforderungen
[+] Genug strecken
[+] Rund 20 Stunden Spielzeit für Single-Player
[+] Online-Modus mit üblichen Funktionen
[-]Cockpit Ansicht nicht detailliert genug
[-] Langweilig gestaltete Menüs
[-] Viele Variationen der Selben Strecke

Wertung: 4.0 / 5.0


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