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Knapp 2 Jahre hat es gedauert, dass es die Tales of Hart R im Westen erscheint. Ursprünglich erschien das Spiel 2008 in Japan. Dank eines Vita Remakes darf der Westen nun aber doch in die Welt von den Geschwistern Hearts eintauchen.

Darum geht es
Tales of Heart R erzählt eine märchenhafte Geschichte der Geschwister Hearts. Beide befinden sich auf der Flucht vor einer finsteren Hexe. Als Hexe, Geschwister und Großvater aufeinander treffen, stirbt der Großvater. Desweiteren verliert Kohaku Hearts ihren Spira-Kern, eine Art Seele, dass Gefühle der Menschen steuert. Fortan kann Kohaku keine Gefühle mehr äußern. Es besteht allerdings Hoffnung, da der Spira-Kernb lediglich in kleine Splitter verteilt wurde, die sich über die Welt verteilt haben. So macht sich unsere Gruppe auf die Suche nach diesen Splittern. Allerdings nicht ohne Probleme, denn nach und nach kommen zwar Gefühle zurück. Allerdings ohne dass die Gegen-Emutionen da sind. Angst ohne Mut? Hass ohne Liebe? Ihr seht schon. Problematisch! Zusätzlich ist da auch immer noch die Hexe, welche die Gruppe weiterhin verfolgt.

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Von a nach b
Und damit nicht genug, denn tatsächlich wird unsere Truppe auf der Suche nach den Spira-Kernen auch noch in regionale Probleme verstrickt. Dabei nimmt sich das Spiel aber nicht zu ernst, sondern bleibt stets heiter und humorvoll und stellt alles optisch kindsgerecht dar. Über die Zeit vergrößern sich allerdings nicht nur die Probleme, sondern auch unsere Gruppe. Am Ende sind wir bei 8 Mitstreitern, die alle ihren eigenen Charakter haben und durch Dialoge, sowie Anime-Einspieler für den Spieler greifbar werden.

Gameplay
Wenn wir nicht grade in Dialoge verstrickt sind oder in der Welt umherlaufen, kommt es nicht grade selten vor, dass wir auf guter alter Manier in Zufallskämpfe verstrickt werden. Nervig dabei ist, dass die Entwickler keine Rücksicht darauf nehmen, ob man grade eine andere Aufgabe löst und Beispielsweise ein Rätsel angeht. Zufallskämpfe werden eben wirklich zufällig ausgelöst und können so von unserer eigentlich Aufgabe ablenken. Sind wir im Kampf laufen die Kämpfe wie gewohnt in Echtzeit ab. Wie in Tales of üblich verketten wir auch hier Fähigkeiten hintereinander und versuchen dadurch möglichst großen Schaden an den Gegnern zu generieren. Auf der Arenaartigen Kampfplatz dürfen wir bis zu vier Charaktere steuern, wovon einer von uns gesteuert wird und der Rest durch eine KI.

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Gruppenverhalten
Dabei dürfen wir einfluss auf das Verhalten der Gruppe nehmen und können vorab klare Anweisungen geben, wie sich ein Mitglied der Gruppe zu verhalten hat. Macht die KI dann aber doch mal etwas was Sie nicht soll, können wir jederzeit einen Pausenmodus aktivieren und selbständig einen Befehl an ein Gruppenmitglied geben. Schade ist dass wir keinen Co-op Modus starten dürfen. Aktuelle Tales of Teile haben dies ermöglicht.

Charakter-Aufwertung
Natürlich dürfen wir auch die Charaktere nach und nach aufleveln. Dabei setzt man optisch auf ein ganz eigenes System. Mit fortschreitender Erfahrung blühen Blüteblätter auf, die wiederum mit Eigenschaften wie Mut, Ausdauer, Glaube, etc verknüpft sind. Auf die Art steigern wir Charakterwerte und schalten neue Fähigkeiten und Talente frei. Durch ein „Beziehungssystem“ das schaut, welche Charaktere gemeinsam in Kampfeinsätzen waren, können wir so sogar Fähigkeiten weiter geben und die Charaktere so mehr individualisieren. Je nach Ausrüstung können wir Charaktere so auf bestimmte Muster spezialisieren.

Technik
Technisch merkt man den Titel sein alter an. Während Hauptcharaktere, sowie sehr wichtige Schauplätze durchaus ansehnlich wirken, gibt es auch viele Orte, Animationen oder Nebenfiguren die Klobig, unsauber und Hölzern wirken. Ein Problem dass viele Remakes haben und an zu alten Techniken leiden. Dennoch wirkt das Spiel insgesamt sehr ansehnlich. Vor allem da es sehr auf einem Anime-Stil setzt und damit quasi zeitlos ist. Eine deutsche Sprachausgabe gibt es nicht. Jedoch sehr gut übersetzte deutsche Dialoge.

Sammeln
Das Spiel wird mit fortlaufenden Fortschritt auch immer komplexer. So darf man zahlreiche Nebenschauplätze entdecken, Bonusaufgaben meistern oder auf die Suche nach Schätzen gehen. Aber auch wer nur die Hauptstory angeht sollte stets seine Augen offen halten, da man immer wieder kleine Geheimnisse entdecken kann.

Fazit: Tales of Heart R ist ein ansehnliches Spiel. Viele Objekte wurden überarbeitet. Der Anime Look macht das Spiel zeitlos. Dennoch merkt man dem Spiel sein alter an. Dank eines ausgeklügelten Individualisierungssystems und taktischen Kämpfen, kann das Spiel dennoch begeistern. Wer JRPG´s liebt, wird dieses Spiel aufsaugen!

Unsere Wertung
  • Wertung
Unsere Wertung7.0

[+] Taktische echtzeitkämpfe
[+] Viel zu sammeln
[+] Große Welt die vieles zum entdecken gibt
[-] Technisch nicht auf Stand der Zeit

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