Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain im Test

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Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain im Test.

Metal Gear Solid 5 hat uns auf unseren News Seiten lange begleitet. Doch nicht nur für mich als Blogger geht mit dem Release von Metal Gear Solid 5 eine Ära zu Ende, sondern auch für den Schöpfer Hideo Kojima. Konami und er gehen fortan getrennte Wege. Glücklicherweise wirkt sich dieser Umstand nicht negativ auf das Spiel aus. Mehr darüber in unserem Test.

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Worum geht es?
In Metal Gear Solid 5 wird die Geschichte von Metal Gear Solid nicht weiter gesponnen, sondern erzählt eher einen Prolog der letzten Teile. Spielerisch handelt es sich um ein Schleichspiel, dass nun erstmals in einer offenen Welt zum Einsatz kommt. Doch auch tiefgreife Sandbox-Elemente bestimmen das Spiel und geben euch zahlreiche Möglichkeiten, dass Spiel immer wieder von anderen Seiten zu erleben. Zu Beginn treffen wir auf zahlreiche Hauptfiguren des Spiels. Snake wacht nämlich im Krankenhaus auf und wird dort unterwiesen, dass er Splitter im Kopf sitzen hat und das man ihm einen Arm amputieren musste. Glücklicherweise ist dieser gegen einen Roboarm ersetzt.

Zu allem überfluss dringen Cipher-Kampftrupps in das Hospital um Jagd auf Snake zu machen. Geschwächt hat Snake kaum eine Chance, deshalb schleppen wir uns durch Krankenhausflure und verstecken uns zwischen Leichen. Wir treffen auf ein mysteriöses brennendes Wesen und einen Mann mit Gasmake. Wer ist fragen wir uns. Wir sollen dies anfänglich noch nicht erfahren. Denn in der offenen Welt möchte die Story nicht richtig in Fahrt kommen.

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Offene Welt mit vielen Missionen
Das Problem mit der Story liegt vor allem an der offenen Welt. Denn dort dürfen wir uns austoben, müssen aber damit leben, dass die Story nicht mehr so nahtlos übergeht wie in vergangenen Teilen. Wirklich schlimm ist das nicht, denn die Möglichkeiten in der offenen Welt entschädigen uns zu jeder Zeit und zum Schluss haben wir ohnehin eine wundervolle Geschichte erlebt. Insgesamt dürfen wir knapp 50 Hauptmissionen nachgehen. Alle Hauptmissionen dürfen wir auch immer wieder spielen um bessere Wertungen zu erhalten.

Das Besondere dabei ist, dass es keine vorgeschrieben Wege gibt. Anfänglich suchen wir uns im besten Fall eine Erhöhung und Kundschaften die Umgebung aus. Diverse Hilfsmittel helfen uns dabei Wachen ausfindig zu machen, diese zu makieren und so Wege zu entwickeln. Dank sehr guter Ki lassen sich keine uns bekannten Wege finden, Mechaniken des Spiels großartig auszutricksen. Wir können aber selbst entscheiden ob wir lieber offensiv oder lieber schleichend vorgehen. Letzteres spielt sich deutlich einfacher, da dies zur Serie passt und uns zahlreiche Hilfsmittel an die Hand gibt um gut durch die verschiedenen Areale zu gelangen.

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Uns stehen zahlreiche Waffensystem zur Hand. Wir können Wachen ablenken. Natürlich müssen wir erledigte Gegner aus dem Weg räumen, damit andere Wachen nicht stutzig werden oder gar einen Alarm auslösen. Und zur Hilfe gibt es auch einen Reflexx-Modus, der aktiviert wird wenn wir doch mal entdeckt werden. Dann bleiben uns wenige Sekunden um die Wache doch noch mit einer Betäubungwache ins Reich der Träume zu schicken. Wem dies allerdings zu einfach ist, der kann den Reflexx-Modus auch abstellen.

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Aber auch wem das alles immer noch zu schwierig ist, wird mit Metal Gear Solid kein Problem haben. Scheitert ihr zu oft, wird euch eine Huhnhaube ausgehändigt. Die gibt euch die Möglichkeit gegenüber wachen unsichtbar zu sein.

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Sandbox in der Motherbase
Die wirklich grandiose Mechanik taucht allerdings in der Motherbase auf, denn hier befindet sich der Mittelpunkt des Spiels. Nach jedem Einsatz können wir zurück kehren und diese ausbauen. Und das ist tiefgreifender, als es sich viele Fans erträumen lassen konnten. Nicht nur dass wir nützliche neue Abteilungen aufbauen können, lassen sich auch unterschiedlichste Waffensysteme erforschen. Wir können aber auch unsere Crew erweitern und diese auf weitere Einsätze schicken. Dann verdienen nicht nur wir mit dem Abschluss unserer Einsätze Geld, sondern auch Sie. Das wiederum lässt uns noch eine größere Motherbase bauen und noch mehr Upgrades erforschen.

All die Forschungsarbeit wirkt sich letztlich auch wirklich auf das Spiel aus, da wir so immer wieder ganz neue Möglichkeiten erhalten, bereits gespielten Content noch einmal ganz anders zu spielen. Und genau hier schöpft Metal Gear Solid 5 nicht nur seine Genialität, sondern vermutlich auch wochenlange Unterhaltung.

Technik
Technisch zeigt sich Metal Gear Solid 5 von seiner besten Seite. Schon die „Demo“ Metal Gear Solid Ground Zeroes sah sehr gut aus. Metal Gear Solid 5 brilliert mit cineastischen Sequenzen, wundervollen Animationen und Effekten und einer knackscharfen Grafik. Einziges Manko sind die sich sehr ähnelnden Umgebungen. Diese führen uns durch Afghanistan und in die Steppen Afrikas. Beide Wüstenlandschaften unterscheiden sich nur in Details und geben uns nicht die Vielzahl an optischen Eindrücken, die uns viele andere Openworld-Titel vermitteln.

Lediglich eine fehlende deutsche Sprachausgabe würde ich technisch bemängeln. Schade dass man bei vielen japanischen Publishern immer noch nicht gelernt hat, dass deutsche Sprachausgaben Spiele für viele Spieler viel interessanter gestalten.

Fazit: Metal Gear Solid 5 ist ein Brett geworden. Ich bin ehrlich. Nach all der schlechten Publicity hatte ich bereits das schlimmste erwartet. Sollte Metal Gear Solid 5 aufgrund der horrenden Kosten nur noch schnell fertiggestellt werden? Wird es eine Bugkatastrophe mit wenig Inhalt? Vermutet hatte ich viel. Und ich sollte genau das Gegenteil erleben!

Metal Gear Solid 5 läuft nicht nur Rund. Man merkt dem Spiel an, dass Hideo Kojima mit seinem letzten Werk noch einmal Vollgas geben wollte und sein Versprechen einlösen wollte, sein bisher größtes und ambitioniertestes Projekt zu veröffentlichen. Metal Gear Solid 5 The Phantom Pain ist nicht nur grandios geworden, sondern hat auch genügend Gameplaykniffe, Spieler über Woche zu unterhalten.

Kaufempfehlung: Dies ist ein absoluter Pflichtkauf!

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