Little Nightmares im Test.

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Little Nightmares im Test.

Wir hatten die Gelegenheit uns Little Nightmares anzuschauen. Die mannen der Tarsier Studios haben das Spiel mit Hilfe von Publisher Namco Bandai vor einigen Tagen veröffentlicht. Das Ziel der Entwickler war ein Spiel auf den Wegen von Inside und Limbo. Doch können die großen Vorbilder erreicht werden? Wir klären das im Test.

Albträume immer und überall
Little Nightmares macht sein Namen zum Programm. Denn wir spielen in der Rolle einer kleinen Protagonistin, die mindestens genau so Geheimnisvoll bleibt, wie das Spiel an sich. Denn sie trägt eine Gelbe Kutte und enthüllt niemals ihr Gesicht. Daher fällt es auch schwer wirklich innig mit dem Charakter zu werden.

Gleiches Spiel wagen die Entwickler bei der Geschichte des Spiels. Es gibt weder einen Sprecher, noch Spricht einer der Charaktere im Verlauf des Spiels. Im Mittelpunkt stehen stilistische Mittel. Vor allem die Musik und die Optik vermitteln uns ob etwas gefährlich ist oder nicht. Entsprechend bleiben wir als Spieler ab auch sehr lange vor einem großen Fragezeichen und wissen eigentlich kaum warum wir uns immer wieder von Abschnitt zu Abschnitt bewegen.

Aufbau nicht zu Ende gedacht, Potential verschenkt
Das eigentlich gravierende an Little Nightmares ist eigentlich, dass immer wieder ein paar Momente durchblitzen, die das eigentliche Potential dieses Abenteuers zeigen. Allerdings haben die Entwickler dieses nicht ausgeschöpft. So dient das erste Kapitel als Einstiegskapittel und macht uns mit den Mechaniken vertraut. So starten wir in einem Raum, bei dem wir uns lediglich auf ein helles Loch zubewegen müssen. Woher wir gehen müssen wir immer erraten. Einen roten Faden gibt es kaum. Glücklicherweise haben die Entwickler wenigstens die Wege und Rätsel meist gut sichtlich dargestellt, so dass wir eigentlich stets wissen wo wir lang müssen.

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Allerdings hat man manche Situation so knapp konstruiert, dass wir nur selten beim ersten Anlauf diese Passage überstehen. Meist müssen wir Timing üben und sitzen so länger als nötig an gewissen Passagen. Das frustet teils!

Große Gegner, wechselnde Kapitel
Wie sehr die Entwickler den Roten Faden verloren haben sieht man aber auch daran, wie unterschiedlich innovativ die unterschiedlichen Kapitel gestaltet wurde. So gibt es Kapitel die ein Highlight nach dem anderen offenbaren und wiederum Kapitel, die irgendwie keinen roten Faden bieten. Highlight sind auch oft übergroße „Bossgegner“ die uns mächtig im Weg stehen. Zum Beispiel ein Metzger, dessen Statur uns zeigt, dass der Metzger unserer Protagonistin mit einer Hand den Gar ausmachen kann. Aber grade das finale enttäuscht zum Schluss nach unserer langen Reise und führt die einzelnen Kapitel irgendwie nicht wirklich zusammen.

Technik
Zu den klaren Highlights von Little Nightmares gehört die Präsentation, alias die Technik. So liefert das Spiel durchweg wunderschöne Animationen die wunderbar mit dem genialen Soundtrack harmonieren. Das Zusammenspiel aus Bildern und Musik baut eine wirklich dichte Atmosphäre auf. All das gibt es bei einer stabilen Framerate.

Fazit: Little Nightmares ist gemessen am Preis ein wirklich interessantes Projekt, dass sich Plattformer-Liebhaber mal genauer anschauen sollten. Zwiscne 10 bis 20 Euro müsst ihr für das Spiel zahlen – ein guter Kurs!

Schade ist jedoch, dass die Entwickler das gesamte Bild nicht in der Form präsentieren konnten, wie es mit den teilweise integrieren Ideen angedeutet wurde.

Unterm Strich erhaltet ihr dennoch ein spaßiges Spiel, dass jedoch mit seinen hohen Wünschen ein Konkurrent für Limbo oder Inside zu sein, nicht ganz konkurrieren kann.

Kaufempfehlung: Ja bei dem preis kann man ruhig zugreifen!

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