Sniper Ghost Warrior 3 im Test.

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Sniper Ghost Warrior 3 im Test.

Sniper Ghost Warrior 3 ist seit einigen Tagen auf dem Markt. Wir hatten das Spiel nicht direkt zum Launch und haben den Test so etwas nach hinten verschoben, da momentan sehr viel getestet werden muss. Entsprechend haben wir Sniper Ghost Warrior 3 schon mit ein paar neuen Patches getestet und vermutlich ein etwas runderes Abenteuer erlebt.

Worum geht es?
Sniper Ghost Warrior 3 ist der mittlerweile dritte Teil einer Serie, die es bislang vor allem bei der Fachpresse sehr schwer hatte. Grund – der überlaufende Shooter Markt. Sniper Ghost Warrior stammt von dem polnischen Entwickler CI Games, der einfach nicht die Mittel hat um bei der großen Konkurrenz mitzuhalten. Jetzt ist es ja nicht nur Hollywood-Bombast, das ein gutes Spiel ausmacht. Aber auch spielerisch waren die ersten beiden Teile – nunja schwierig…

Der Dritte Teil führt uns nun nach Georgien. Die größte Veränderung zu den vorherigen Titeln ist, dass man erstmals auf eine offene Welt setzt die wir frei erkunden dürfen. Sniper Ghost Warrior 1 und 2 schickten uns durch Schlauchartige Levelabschnitte, die zwar aufgrund der Sniper Thematik immer weiträumig designt wurden, allerdings nicht sonderlich viel Freiraum mit sich brachten.

Freiheit macht Laune!
Und mit der offenen Welt erhält Sniper Ghost Warrior auch endlich ein Feature, dass es eigentlich schon früher hätte haben soll -> Freiheit. Dank der offenen Landschaften liegt es nämlich an uns die nötige Strategie zu finden, eine Mission in der rund 20 Stunden langen Story-Kampagne abzuschließen. Wie wir Vorgehen ist dabei unsere Sache. So können wir aus der Ferne dem Namen des Spiels nachgehen und für Verwirrung bei den Gegnern sorgen. Wir können Optional aber auch schauen was unsere Waffenkammer hergibt, möglichst viele Sprengladungen, Granaten und schnelle Maschinengewehre bauen und den offenen Kampf suchen.

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Oder aber – hat uns besonders gut gefallen – uns unter die Gegner mischen, Feinde verhören, mehr über deren Routen erfahren und so aus dem Verborgenen mit möglichst wenig Krawall agieren.

Teuer erkaufte Freiheit
Diese Freiheit hat jedoch auch seinen Preis, denn man bemerkt dass die Entwickler hinter Sniper Ghost Warrior nicht wirklich mit ihrer Engine umzugehen wussten. Zum einen sind die Ladezeiten bei der uns vorliegenden PS4 Variante teilweise unterirdisch. Zum anderen sieht das Spiel nicht wirklich auf Stand der Zeit aus.

Zwar ist Sniper Ghost Warrior alles anderes als hässlich, doch mit mehr Mitteln und Ehrgeiz wäre da sicherlich deutlich mehr drinnen gewesen.

Verschont wurden wir größtenteils von Abstürzen oder ähnlich. Hier beschweren sich andere Nutzer darüber, dass das Spiel (vermutlich je nach Plattform) regelmäßig einfriert und Spielstände zerstört sind. Womöglich haben hier auch schon die Patches einiges ins rechte Licht gerückt.

Und sieht man mal von den spannend designten Missionen ab, ist alles was man sonst in dieser großen Welt erledigen kann Einheitbrei, bei dem wir Kleinigkeiten sammeln oder Dinge suchen.

Fazit: Abseits der offenen Welt bleibt Sniper Ghost Warrior 3 seinen Vorgängern ziemlich treu. Zwar hat man das Spiel durch ein paar kluge Mechaniken gut erweitert, auf der anderen Seite damit aber auch technische Defizite geliefert. Schade dass die Entwickler nicht die nötige Zeit erhalten haben, diese technischen Defizite komplett zu beseitigen. Das hätte Sniper Ghost Warrior 3 nämlich drastisch aufgewertet.

So bleibt Sniper Ghost Warrior tatsächlich nur ein Nischenspiel für Spieler, die nach einem taktisch angehauchten Shooter für kurze Unterhaltung suchen und mit technischen Markeln leben können.

Kaufempfehlung: Jaein – Siehe Fazit

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One thought on “Sniper Ghost Warrior 3 im Test.

  1. Klaas DeJung
    Klaas DeJung Reply

    eure webebanner machen es unmöglich eure artikel auf dem pad zu lesen. somit seit ihr für mich uninteressant tschüss

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