Constructor im Test.

Constructor im Test.

Constructor ist bereit einige Zeit im Handel. Ende Juli hat es bei uns aber erst geklappt und wir haben das Spiel als PS4 und Xbox One Fassung erhalten. Mittlerweile konnten wir uns einen guten Blick auf Constructor auf Konsolen verschaffen, sind begeistert, aber auch ein wenig enttäuscht. Lest weiter um zu erfahren weshalb!

Ein Klassiker vor dem heimischen Fernseher
Constructor ist kein neues Konzept. Eigentlich ist der Ursprung des originals schon 20 Jahre her. Dennoch dachte sich Faktor 3, dass bei den aktuellen Hype um Videospiele doch das alte Konzept auch in der heutigen Zeit funktionieren könnte.

Ganz falsch liegen die Entwickler da nicht, denn erst kürzlich hat Cities: Skylines auf Xbox One bewiesen dass Städtebau auf Konsolen richtig Spaß machen kann! Da Constructor aber neben den Städtebau auch ein bisschen Echtzeitstrategie in sich trägt, ist auch der Vergleich zu Halo Wars 2 oder Pikmin angebracht. Leider ist genau hier der Punkt bei dem Constructor auf Konsole im späteren Spiel auch versagt… Aber dazu später mehr.

Stadt bauen mit Konkurrenz
Das besondere an Constructor ist, dass wir nicht alleine an unserer Stadt bauen. Eine KI möchte ebenfalls Städtchen bauen und versucht uns ein Gegenpool zu sein. Und so kommt es immer wieder zu konflikten, die zum Teil uns betreffen da unsere Pläne über den Haufen geworfen werden müssen oder aber unsere Bewohner, die Aufgrund von uns zunächst nicht beeinflussbarer Umstände ein unglückliches Mietertum führen. Unsere Aufgabe ist es nämlich Stadteile zu bauen, sie mit passenden Mietern auszustatten, und sie so anzuregen ihre Rechnungen zu bezahlen (damit wir Geld verdienen) und Nachwuchs zu produzieren.

Allerdings sorgt eine Fremde KI, dass nicht nur wir bestimmen was läuft, sondern eben auch andere Individuen ihre Lieblichkeiten ausleben können. Und wenn dann Hippies Parties feiern, oder sogar „Unerwünschte“ die Viertel unsicher machen, dann ist der Strategie in uns gefragt.

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Steuerung zu sehr PC belassen
Und genau hier kommen die Probleme. Städtebau, Strategieelemente und mehrere Baustellen auf dem Bildschirm ohne große Tastenkürzel zu Managen fällt alles andere als leicht. Immer wieder versucht man verkrampft zwischen den einzelnen Vierteln der Stadt zu wechseln, die dortigen Gegenbeheiten anzuschauen und Befehle auszuführen. Doof nur, dass dann für teils Minuten der Städtebau flach liegt oder eben anders herum der Strategiefaktor flach liegt wenn Städtebau im Mittelpunkt steht.

Zu wenig Zeit
Es macht den Eindruck, dass die Entwickler am Ende zu wenig Zeit hatten um sich mehr Kniffe auszudenken um Hilfsmittel zu schaffen, welche die Steuerung mit dem Controller angenehmer gestalten. So denkt man zwar hier und da, dass man einiges zu tun hat. Verzweifelt aber immer wieder daran, dass man mit Controller einach viel zu langsam ist um alle Bedürfnisse zu erfüllen.

Technik
Technisch ist Constructor ein wenig auf „alt“ getrimmt. Teilweise sieht das richtig charmant aus, da die Grafiken und die Farben gut gewählt sind. Allerdings merkt man auch hier, dass irgendwann der Feinschliff aufgegeben werden musste. Manchmal sieht Constructor nämlich auch einfach nur altbacken aus.

Fazit: Constructor soll sich sowohl an Simulationsfans des Städtebau’s, sowie an Strategiefans richten. Beide Sachen macht Constructor gut, scheitert aber daran dass ganze auch vernünftig Steuerbar auf der Konsole zu machen.

Es ist zwar nicht so, dass Constructor unspielbar wäre. Jedoch gibt es durchaus Situationen, wo man einfach ein wenig Frust bekommt, da sich alles einfach zu langwierig steuern lässt.

Andererseits sind Spiele wie Constructor echte Mangelware auf Konsolen. Wer also die nötige Geduld mitbringt sollte einen Blick riskieren. Möglicherweise wird ja auch noch ein wenig nachträglich an Steuerung und co gefeilt. Immerhin gibt es ja die Möglichkeit über Patches Feedback von Spielern umzusetzen.


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