Destiny 2 im Test.

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Destiny 2 im Test.

Destiny 2 ist nun seit etwa 2 Wochen auf dem Markt erhältlich. Seit dem haben Hüter bereits viele Abenteuer erleben können, sich in PVP Kämpfe stürzen können und vermutlich auch viel neue Ausrüstung gesammelt. Destiny 2 soll einen Neustart der Reihe darstellen, dabei aber auch alte Fans zufriedenstellen. Eine Gradwanderung… Gelingt Sie?

Worum geht es?
Destiny 2 führt uns erneut in ein fiktives Sonnensystem, dass von verschiedenen Alienvölkern heimgesucht wird. Die Menschheit ist fast ausgestorben und Hüter versuchen mit der Hilfe des Lichts des Reisenden diese Außerirdischen Gefahren abzuwehren. Mit Beginn des zweiten Titels steht aber diese letzte Bastion – der Reisende in Gefahr. Man hat quasi eine Geschichte darum aufgebaut begründen zu können, mit Destiny 2 quasi nochmal von vorne anfangen zu können.

Alles von vorn
Alles was von dem letzten Destiny Ableger bleibt sind Erinnerungen, die zum Start von Destiny 2 in Szenen gesetzt werden, sowie das Aussehen des Charakters. Ansonsten verändert sich alles – und das Radikal. Klassen wurden quasi komplett über den Haufen geworfen und in vielen Hinsichten komplett neu designt. Items darf man nicht übernehmen. Mühsam kämpfen wir uns als neuer Hüter durch unseren extremen Fall hinauf.

Doch ist wirklich alles neu? Nein! Destiny Kenner werden recht schnell wieder das alte Spielgefühl erlangen. Alles scheint nur mittlerweile etwas mehr aus einem Guss zu sein. Missionen sind nämlich mittlerweile in die Patroulin eingebettet und können nur über die offene Welt gestartet werden. Ein kluger Schachzug, denn immerhin sind Spieler so stets in der „offenen“ Welt, nehmen an Events Teil, sammeln und sorgen so für eine aktive Welt.

Abseits davon dass wir nun durch die offene Welt rennen und Missionen dort direkt annehmen hat sich aber kaum etwas verändert. Erneut machen wir stets gleich Missionen um möglichst viel XP, Loot, Glimmer und andere Währungen zu sammeln.

Allerdings hat man diese Sammelsysteme noch weiter perfektioniert, denn auch wenn ihr das maximale Level von 20 erreicht sind XP nicht für Katz. Ab da levelt ihr weiter und erhaltet mit jedem Level Abschluss Belohnungen optischer Natur. Items die ihr sonst gegen echtes Geld kaufen müsstet.

Ausnahmen machen die Regel
Ausnahmen gibt es allerdings auch. So können wir sogenannte Strikes – Missionen für 3 Spieler – weiterhin nur in der Sternenkarte annehmen. Selbes gilt für PVP. Story-Missionen haben ebenfalls eine Besonderheit. Die nehmen wir zwar auf der offenen Welt an, werden aber sofort in eigene Areale gesteckt die abseits der offenen Welt sind, was bei großen Teilen der Neben-Missionen nicht so ist.

Aber ohnehin beschäftigt sich der erfahrene Destiny Spieler nur kurz mit diesen ganzen Inhalten, denn recht schnell geht man dazu über öffentliche Events abzufarmen und Meilensteine zu verfolgen. Wie damals bei der Oryx Erweiterung, hat Bungie dieses Mal penibel darauf geachtet viele Event-Plätze auf den Maps zu verteilen. Die sind mit der richtigen Gruppe sehr lange, sehr lohnenswert.

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Zieht sich wie Kaugummi
Allerdings versucht Bungie auch wieder zu strecken, denn hinten raus können Hüter nur noch mit Meilensteinen Leveln. Hochrangige Beute gibt es nur noch in mächtigen Engrammen, die gibt es in der Regel nur noch durch sogenannte Meilensteine. Das sind quasi Aufgaben die ihr in einer Liste abarbeitet. Beispielsweise eine gewisse Anzahl PVP Matches hinter sich zu bringen, öffentliche Events zu machen, Strikes zu laufen, Dämmerungstrike abzuschließen. Alles beim alten eben…

Aber auch PVP zieht sich nun für viele Spieler mehr. Bungie hat nämlich für eine komplett neue Balance gesorgt. Hüter halten im PVP enorm viel aus. Nahkampfangriffe bringen daher nicht mehr so viel. Da Waffenplätze nun völlig neu sortiert sind und nur noch Powerwaffen besondere Waffen wie Scharfschützengewähre, Fusionsgewehre, Raketenwerfer und co tragen können, werden Duelle nun deutlich länger.

Highlights
Und wozu das alles? Um irgendwann etwa 280 Lichtlevel zu haben und den neuen Raid laufen zu können. Der jedoch enttäuscht eher, da dieser verhältnismäßig klein gestaltet wurde, nur einen echten Boss besitzt und sonst mehr auf Rätsel als auf wirkliche Bosskämpfe setzt.

PVP’ler warten bereits auf die großen PVP Events, die durch die starken PVP Veränderungen nun auch etwas langwieriger sind. Am Ende macht man alles für eins – Loot. Wer bekommt die beste Waffe…

Fazit: Destiny 2 soll einen Neuanfang darstellen. Tatsächlich erhaltet ihr aber den selben Inhalt, in etwas optimierter Verpackung. Leider sind alte Planeten komplett entfernt, weshalb Inhalte gegenüber dem ersten Teil drastisch reduziert sind. Die dutzenden an neuen Items motivieren durch langfristige Aufgaben in Destiny zu suchen, leider wiederholt sich allerdings alles schneller als man schauen kann, vor allem da durch die begrenzten Lootmöglichkeiten sich Aufgaben schnell wiederholen. Klar – so zieht man die Spielzeit in die Länge – aber der Abwechslung hilft man damit nicht, denn spätestens ab 265 machen Strikes, Missionen und vieles anderes einfach keinen Sinn mehr.

Ist Destiny 2 nun besser oder schlechter? Eigentlich nichts von beidem. Ihr erhaltet ein optimiertes Destiny 1 mit dutzenden neuen Inhalten und müsst dafür auf alle alten Inhalte verzichten. Wer Destiny mochte wird auch Destiny 2 mögen. Wer es nicht mochte, wird auch Destiny 2 nicht mögen. Bleibt für Destiny Fans nur zu hoffen das Bungie Wort halten kann und schneller Inhalte nachliefern kann.

Kaufempfehlung: Ja! Wer das erste Destiny mochte, greift auch bei dem zweiten Teil zu!

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