Knack 2 im Test.

Wir hatten die Gelegenheit einen Blick auf Knack 2 zu werfen. Nachdem der erste Teil zum Start der PlayStation 4 eher lauwarme Kost für die noch dünne PlayStation Landschaft war, soll der zweite Teil nun das grundlegende Konzept ausbauen und die Herzen von Plattformer-Fans erobern. Ob das klappt?

Worum geht es?
Knack und seine Kompanen sind wieder zurück und sehen sich mal wieder einer Gefahr ausgesetzt. Mechanische Roboter erwachen zum Leben und sind eine bislang noch nie dagewesene Bedrohung. Woher diese kommen wissen wir zunächst nicht. Das wird uns in ganz schick gemachten Zwischensequenzen erzählt.

Erneut verkörpern wir Knack – ein Artefaktwesen, dass auf Knopfdruck neue Objekte dem Körperbau hinzufügen kann und so größer und mächtiger wird. Da Größe aber nicht immer von Vorteil ist, können wir mit den einzelnen Stufen des Wachstums spielen. Darüber hinaus können wir Elemente absorbieren und so Verschiedene gestalten annehmen. Grundsätzlich geht es in Knack 2 allerdings vor allem um das Kämpfen, denn immer wieder befinden wir uns in kleinen Arenenkämpfen, bei denen wir dutzende Feinde durch Angriffskombinationen aus Skills und Umgebung verdreschen müssen.

Endlich mehr Tiefgang
In Knack 2 haben die Entwickler den reichlich geäußerten kritischen Tenor stark berücksichtigt und viele der mangelhaften Punkte aus Teil 1 verbessert. So gibt es nun endlich mehr Tiefgang. Zum einen wäre da das Rätseldesign, bei dem die verschiedenen Formen von Knack wie Eis Knack oder Metal Knack auch wirklich sinnvoll genutzt werden können. Beispielsweise können wir mit Eisknack Hebel einfrieren und so Schalterrätsel lösen oder aber mit Metalknack eine Spur aus Nägeln legen und so Stromverbindungen überbrücken.

Kampfsystem mit etlichen Fähigkeiten
Sind wir nicht grade mit Zwischensequenzen oder Rätseln beschäftigt sind wir meist am Kämpfen. Und von diesen Kampfpassagen gibt es einige. Spieler sollten entsprechend viel Ergeiz mitbringen, denn schon die unteren Schwierigkeitsgrade haben es in sich und erfordern definitiv auch mal, dass ihr blockt.

Natürlich dürft ihr aber auch kräftig austeilen und nutzt dafür die Fähigkeiten die Knack nach und nach lernt, holt euch Waffenunterstützung oder benutzt einfach Gegenstände der Umgebung und kräftig umher zu prügeln.

Alte Schwächen mit Lichtblicken
Bei all den Neuerungen die nun deutlich mehr Tiefgang bringen kann Knack 2 aber ebenfalls nicht verstecken, dass Knack II noch immer unter einigen gravierenden Fehlern leidet. So gibt es immer noch viele Trial Error-Passagen, welche die Entwickler immerhin mit fairen Checkpoints versuchen zu lindern.

Darüber hinaus macht uns die Kamera oft einen Strich durch die Rechnung und zeigt nicht das Geschehen an, das für uns als Spieler grade wirklich wichtig ist.

Darüber hinaus wirkt auch die Optik nicht mehr Up 2 Date. Vor allem große Panoramen sehen oft Detailarm aus. Auch sieht man oft matschige Texturen. Immerhin ist die deutsche Synchronisation sehr gut gelungen. Darüber hinaus könnt ihr auch im Ko-op alles klein schlagen, was doppelten Spaß bereitet!

Fazit: Knack II ist sicherlich erneut ein Titel der nicht jeden überzeugen wird. Wer dennoch einen soliden Plattformer sucht, der könnte mit Knack II durchaus kurzweiligen Spaß finden. Die vielen Neuerungen und der deutlich optimierte Tiefgang tun dem Spielkonzept gut und machen Knack II in vielen Disziplinen deutlich besser als den ersten Ableger.

Wer allerdings mit dem ersten Ableger schon nicht anfangen konnte der wird wohl auch den zweiten Teil von Knack nicht sonderlich spannend finden.

Kaufempfehlung: Ja – Wer Knack 1 mochte oder Plattformer-Liebhaber ist, der kann zuschlagen![/b]


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