Madden NFL 18 im Test.

Madden NFL 18 im Test.

Wir haben von Electronic Arts die Gelegenheit erhalten uns Madden NFL 18 anschauen zu dürfen. Der Titel setzt in diesem Jahr völlig auf Präsentation und Balancing. Doch reicht das aus um Football Fans genügend Stoff für ein neues Jahr zu liefern. Wir klären auf.

Ein weiter Weg zum Aufstieg
Wenn man über Madden NFL 18 spricht, dann denken sich sicherlich viele dass der Titel sich in Deutschland gefühlt wenige Male verkauft. Tatsächlich sieht es aber so aus, dass einigen die Dominanz des Fussballs in Deutschland oder auch Europa allgemein ziemlich gehörig auf den Zeiger geht. Entsprechend nimmt Football mit dem stark inszenierten Super Bowl in Deutschland eine immer größere Rolle ein. Das wiederum zeigt sich auch positiv auf den Verkauf von Madden NFL in Deutschland.

Keine spielerischen Veränderungen
Allerdings zeigt sich Madden NFL 18 in diesem Jahr recht sparsam, zumindest wenn es um spielerische Neuerungen geht. Wo man im letzten Jahr zahlreiche neue spielerische Kniffe erhalten hat und beispielsiwese die neuen Jukes einsetzen konnte, bei dem der ballführende Spieler mit dem rechten Analogstick Täuschungsmanöver ausführt um die Abwehr des Gegners zu überwinden sucht man entsprechend radikale Veränderungen in dem diesjährigen Madden Football vergeblich.

Änderungen auf anderen Baustellen
In diesem Jahr wollte man das neue Konzept von Madden NFL verfeiern. Konkret hat man daher stark an der Balance geschraubt, die Jukes an einigen Stellen abgeschwächt, Verteidigung von Gegnern gestärkt. Ziel ist es zu starke taktische Züge zu eleminieren, was den Entgwicklern auf den ersten Blick auf gelungen ist.

Darüber hinaus möchte man Madden NFL 18 in diesem Jahr zugänglicher machen. Daher kann man nun einen Arcade-Modus aktivieren, der das Gameplay deutlich spektakulärer gestaltet. Profis hingegen müssen sich nun deutlich mehr mit dem Playbook eines Teams vertraut machen. Nur so hat man eine Chance taktische Züge zu finden um den Gegner auszutricksen.

Änderung der Engine
Die aufwendigste Änderung betrifft jedoch den Umstieg auf eine andere Engines. Ähnlich wie bei Fifa im letzten Jahr hat man in diesem Jahr auch Madden NFL 18 auf Basis der Frostbite Engine entwickelt. Dadurch sieht Madden NFL 18 nochmal hübscher aus und kann mehr Details darstellen. Vor allem die Animationen wirken in diesem Jahr butterweich. Probleme wie bei Madden 25 mit dem Engine wechsel und der Kollisionsphysik bleiben glücklicherweise auf dem ersten Blick aus.

Story Modus!
Außerdem gibt es ähnlich wie bei Fifa in diesem Jahr einen Story Modus in Madden NFL. Der hört auf den Namen Longshot. In Longshot übernehmt ihr die Rolle eines jungen Quarterbacks namens Devin Wade. Nach einem harten Schicksalsschlag setzt er sich das Ziel in die NFL aufzusteigen. Kinoreif erzählt man euch hier eine Geschichte die mit Hollywood Blockbustern zum Thema Sport mithalten kann.

Fazit: Madden NFL 18 hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck bei mir. Die neue Darstellungsform, der Story-Modus und die bessere Balance sind ohne Frage große Errungenschaften. Jedoch fehlen mir große Fortschritte die Football an der Konsole noch realistischer werden lassen. Diese bleiben in diesem Jahr nämlich aus!

Auf der anderen Seite liefert Madden NFL 18 aber das, was man sich als Football Fan wünscht. Nämlich eine sehr gelungene Präsentation dieses beliebten Sport’s auf euren Fernseher zum selber spielen.

Jaein – NFL Fans sollten zugreifen / Einsteiger die erstmals schauen möchten können zum Vorgänger greifen.

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