Yakuza Kiwami im Test.

Yakuza Kiwami im Test.

Mit Yakuza Kiwami erhalten Serienanfänger nun die perfekte Gelegenheit in diese beliebte japanische Actionmarke einzusteigen. Denn die Entwickler setzen mit Yakuza Kiwami den aller ersten Teil der Serie neu auf. Chronologisch reiht sich Yakuza Zero zwar vor Kiwami ein und ist quasi das entsprechende Prequel dazu, erschien aber deutlich später! Möchte man die Serie miterleben, wie sie von Anfang an gedacht war, dann ist Yakuza Kiwami der richtig Einstieg.

Worum geht es?
Yakuza Kiwami erzählt uns Geschichten der fernöstlichen Mafia. Die Yakuza treiben sich vor allem in Rotlichtvierteln herum und treiben dort Gelder ein, sorgen für Ordnung und so weiter. Auch wir arbeiten dort Aufträge ab, beschäftigen uns in der offenen Welt und können sogar zahlreiche Minispiele angehen. Yakuza Kiwami lebt von seiner wirklich toll inszenierten Stadtwelt, die zwar deutlich kleiner als andere Open World Spiele ist, dafür aber jeden Ort sinnvoll ausnutzt.

Prügeln macht Spaß
Euer Hauptanteil in Kiwami wird sich allerdings vor allem auf das Prügeln beziehen. Als Yakuza beherrscht ihr unterschiedliche Kampfstile. Vier sind es an der Zahl und es liegt an euch die Gegner mit den passenden Kampfstil zu attackieren. Tut ihr das nicht, setzt die Kiwami Mechanik ein und Gegner können für kurze Zeit Gesundheit Regenieren. Auch Schusswaffen gibt es, allerdings spielen die nur selten eine Rolle in die Auseinandersetzungen. Ganz im Gegenteil wird in diesem Spiel kaum jemand getötet. Viel mehr orientiert man sich an chinesischen Filmen, bei der Physikalische Ereignisse quasi ausgesetzt sind.

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Am meisten Spaß bei den Minispielen
Tatsächlich hat mir aber am meisten Spaß gemacht wenn ich einfach durch die offene Welt gestreift bin und auf eins der zahlreichen kuriosen Minispiele gestoßen bin. So kann man sich im Karaoke schlagen, Sake trinken, Takoyaki essen, Greifautomaten bedienen, im Roulette sein Glück versuchen und vieles mehr. Die Entwickler haben sich viel Mühe gegeben die Stadt durch solche Minieinlagen Abwechslungreich zu gestalten.

Technik
Technisch schlägt sich die Neuauflage richtig gut. Es gibt in Vergleichsvideos wirklich gravierende Unterschiede zu sehen und tatsächlich geht das ganze soweit, dass manch neu Entwicklung schlechter aussieht als Yakuza Kiwami. Unterm Strich erkauft sich das Spiel diese Optik jedoch mit kurzer Spielzeit, denn nach etwa 10-14 Stunden ist man mit dem Spiel fertig. Je nachdem wie viel ihr mit der offenen Welt hantiert.

Fazit: Yakuza Kiwami ist sicherlich nicht für jedeman geeignet. Die Darstellung ist sehr Fernöstlich gehalten und dürfte manch westlichen Spieler daher schwierig erscheinen. Wer sich jedoch auf die dortigen Traditionen einlässt und ein wenig tiefer Blickt, der findet eine sehr interessante offene Welt, eine interessante Geschichte um die Yakuza und motivierende Spielsysteme. Insgesamt handelt es sich bei Yakuza Kiwami um ein sehr gutes Remake!

Kaufempfehlung: JA – Wer japanische Spiele mag sollte zuschlagen!

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