Cars 3: Driven to Win im Test.

Cars 3: Driven to Win im Test.

Wir hatten die Gelegenheit Cars 3: Driven to Win anzuschauen und wurden dabei ein wenig an Mario Kart erinnert. Dass Mario Kart in seinre Perfektion nicht geschlagen werden kann ist wohl kein Wunder. Doch ist Cars 3 möglicherweise eine ernste Alternative bis zum nächsten Ableger? Wir klären das im Test.

Alt wird von Jung abgelöst
Lightning McQueen. Ein Held meiner Kindheit! Der erste Cars Film war wirklich ein Meisterwerk. Die folgenden – naja schwächer. Den neusten kenne ich noch nicht, kenne allerdings ein wenig die Handlung. Auch – da dieser im neuen Cars 3 Spiels „Drive to Win“ in kleinen Animationsfilmen erzählt wird. Story solltet ihr allerdings ansonsten kaum erwarten. Driven to Win ist in den Cars 3 Videospiel Programm und ihr seid die meiste Zeit auf der Strecke.

Mario Kart Clone?
Wer sich auf YouTube das ein oder andere Video zu Cars 3 Drive to Win anschaut, wird schnell gewisse Mechaniken vorfinden, die unwillkürlich an das große Mario Kart erinnern. Tatsächlich haben sich die Entwickler von Avalanche viel Mühe gegeben ein wenig die Magie des großen Arcade-Racers von Nintendo in das eigene Cars Spiel zu stecken. Allerdings ist man dabei eher gescheitert.

So kann schon der gewählte Grafikstil nicht ganz die Sympathie eines Mario Kart rüberbringen. Dabei hat man dnak der Vorlage von Pixar eigentlich genügend Stoff um hier Qualität für ein eigenständiges Artdesign zu liefern. Auch sind die Entwickler nicht sonderlich innovativ was die Streckenführung oder gar Strecken-Highlights angeht. Wo ich in Mario Kart an jeder Ecke kleine Mechaniken finde, die nur so vor Kreativität strotzen kann ich in Cars 3 Driven To Win froh sein, wenn ich mal eine kleine Schanze finde, auf der ich dann ein paar kleine Tricks absolvieren kann.

Darüber hinaus ist die Streckenführung sehr großzügig. Es gibt seltne Verengungen und selbst wenn wir dann mal nicht die angezeigten Optiomal-Linien nutzen, haben wir eigentlich keine Nachteile. Denn auch Abseits der Piste fahrt ihr immer noch mit guter Geschwindigkeit und könnt so ohne den Einsatz einiger Tricks die Rennen gewinnen.

Driften und mehr
Wer etwas mehr am Controller zeigen möchte, der kann zusätzlich noch diverse Driftings Nutzen um noch besser um die Kurven zu kommen. Wirklich notwendig ist das für einen Sieg zwar nicht, allerdings gibt es dem Spieler immerhin das Gefühl, dass man etwas für seine Bestleistung tun kann.

Richtig sinnvoll war der Einsatz dieser Mittel meist nur, wenn ich Abstand gewinnen musste um eines der Items zu erhalten, die ich anschließend zum eigenen Nutzen oder gegen meine Feinde einsetzen kann. Ähnlich wie in Mario Kart werden auf den Strecken Fragezeichen verteilt, die bei Berührung eine Tombola starten, die mir anschließend ein zufällig ausgewähltes item gibt. Raketen, Boost und vieles mehr stehen dem Spieler so zur Verfügung und können taktische Vorteile mit sich bringen.

Zu hohe Ansprüche?
Allerdings ist alles mehr Schein als Sein, denn immer wieder bemerkt man, wie einfach dieses Spiel ist und das trotz des Umfangs 20 Strecken und rund 20 Charakteren, am Ende kaum Abwechslung aufkommen möchte. Wenn überhaupt werden Fans der Filme glücklich, da man immerhin viele Ortschaften an bekannte Orte aus dem Film anlehnt und auf der anderen Seite werden wohl jüngere Spieler glücklich, für die das Spiel aufgrund des geringen Schwierigkeitsgrades und der geringen Komplexität designt wurde.

Fazit: Wer einen richtig leichten Arcade Racer mit kleinre Auswahl von Modi, Fahrern und Strecken sucht, bei dem ein Fehler nicht gleich bestraft wird, der wird mit Cars 3 Driven to Win sicherlich glücklich. Wer allerdings einen ähnlich Anspruchsvollen Arcade-Racer wie Mario Kart erwartet, der wird schnell enttäuscht.

Möglicherweise zieht dann nur das Argument, der Lizensierung. Den immerhin hier bietet man Cars Fans ein paar bekannte Gesichter und Settings. Aber auch hier bleibt das Artdesign weit hinter Pixar’s grandioser Kunst zurück.

Kaufempfehlung: Jaein – Jüngere Spieler und absolute Cars Fans werden möglicherweise glücklich. Anspruchsvoller Spieler hingegen nicht.

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