Mortal Kombat XL im Test

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Es war eine große Überraschung, als es im letzten Jahr hieß, dass Mortal Kombat X von der USK eine Freigabe für Deutschland erhalten hat. Anfänglich hatte sich Warner Bros nämlich nicht getraut, dass Spiel bei der USK vorzulegen. Und das mit guten Grund! Kaum ein anderes Spiel zeigt Brutalität so Detailgetreu! Aufgrund der abstrakten Darstellung war die USK dann allerdings noch gnädig. Mit der XL Version bekommen wir in Deutschland nun erstmals einen zeitgleichen Release. Lohnt sich der Kauf? Wir verraten es euch im Test!

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Worum geht es?
Mortal Kombat ist mittlerweile beim zehnten Teil angekommen. Etwas überfragt bin ich schom, ob es wirklich mittlerweile 10 Teile sind oder sogar schon mehr. Ich meine nämlich, zwischenzeitlich gab es auch Spinnoffs. Mortal Komat Fans können diese Frage ja gerne im Kommentarbereich beantworten. Wichtig zu wissen ist, dass Mortal Komat XL nun eine Art große Collection ist. Denn Mortal Kombat X hatte bei all der Freude der Fans auch einige gravierende Nachteile. Es erschienen unmengen, an unverschämt teuren Zusatzinhalten. Wer sich gedulden konnte bekommt nun mit Mortal Kombat XL ein attraktiven Paket um in Mortal Komat X mit gutem Umfang einzusteigen. Entgegen der Erwartung vieler Spieler, gibt es allerdings nicht alle Inhalte!

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Modi
Aber es gibt schon einiges an Inhalten! Schon das Grundspiel kam mit vielen interessanten Ideen daher. So müsst ihr euch in Mortal Kombat X anfänglich für eine Fraktion entscheiden. Ab hier wird euch eine interessante Story erzählt, die 20 Jahre nach dem vorherigen Mortal Kombat Spiel einsetzt und in Ingame-Grafik-Sequenzen erzählt wird. Dabei hat man sich wirklich viel Mühe gegeben und man merkt, dass das Spiel ein großes Budget hatte.

Viel interessanter dürften aber für viele die ganzen anderen Modi, samt Online-Modi sein. Hier könnt ihr euch wirklich austoben. Von einfachen „Best of“ Matches, zu Teammatches bis hin zu abgefahrenen Modis wie zum Beispiel dem „Tower-Mode“, bei dem sich die Kämpfe rasant ändern, habt ihr hier wirklich eine ganze Menge an Auswahl.

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Kämpfer
Schon das Hauptspiel hatte einen guten Mix aus bekannten Kämpfern der Vorgänger geliefert und erste Gastkämpfer mit einem Bezahl-DLC eingefügt. Dank Mortal Kombat XL wird die Riege der Gastkämpfer nochmal deutlich aufgestockt. Charaktere wie das Alien aus den Alien Filmen, Letherface oder ein interessanter Mix aus bekannten Mortal Kombat Charakteren „Triborg“ ist mit dabei. Die neuen Charaktere spielen sich auch angenehm eigen. Etwas das sich durch das Spiel zieht. Jeder Charaktere hat Vor und –Nachteile. Es gibt nicht den besten Charakter. Viel mehr müsst ihr passende Taktiken entwickeln!

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Brutalität
Und klar – wer Mortal Kombat kennt. Der weiss das die Darstellung des Spiels nicht grade glimpflich ausfällt. Hier wird weder mit Blut, noch die Därmen, Gehirnen, Knochenbrüchen und sonstigem Gespart. Mit Mortal Kombat X treibt man das ganze sogar auf die Spitze und zeigt solch brutale Szenen mit einre Detailtreue, die vorher noch kein anderes Spiel erreicht hat.

Auch wenn man sich über den notwendigkeit solcher Darstellungen grundsätzlich streiten kann, bleibt genau dieser Faktor ein Hauptgrund für viele Fans, gerne zu Mortal Kombat zu greifen. Allerdings sollte man sich nicht zu sehr mit der moralischen Frage auseinander setzen. Das könnte nämlich schnell dafür sorgen, dass euch das Spiel eher anekelt und am Ende ein Fehlkauf darstellt.

Auf die Spitze wird dies mit den Fatalitys und Brutalitys getrieben. Am Ende jedes Kampfes habt ihr wenige Sekunden Zeit eine Tastenkombination auszuführen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Schafft ihr das, wird euer Gegner im wahrsten Sinne des Wortes zu geschnetzelten verarbeitet. Auch auch die normalen Kämpfe laufen schon äußerst Brutal ab. Wo andere Spiele die Brutalität der Kämpfe nur durch Zeitlupen etwas hervorheben, lässt Mortal Kombat X die Charaktere durchsichtig werden, zeigt Organe und Sklette und detailgetreu, wie während einer Attacke die Knochen Brechen und schwerste Verletzungen zugefügt werden. Anschließend geht es jedoch normal weiter. Es ist eben nur ein stilistisches Mittel.

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Technik
Obwohl Mortal Kombat X ursprünglich auch auf Last-Gen Konsolen erscheinen sollten, ist es letztlich doch ein exklusiver „Next-Gen“ Titel geworden. Die Last-Gen Veriante wurde nach Monaten des hinhaltens eingestampft. Wirklich einen Vorteil hat Mortal Kombat X daraus allerdings nicht gezogen. Das Spiel wurde noch auf Basis der Unreal Engine 3 umgesetzt. Die ist schon ein wenig ins Alter gekommen und lässt Mortal Kombat X zwar gut aussehen, allerdings wäre mit einer aktuelleren Engine sicherlich deutlich mehr drinnen gewesen.

Soundtechnisch macht das Spiel aber nahezu alles richtig. Dem Spiel im eigenen Heimkino zu folgen ist ein Genuss!

Fazit: Mortal Kombat XL ist wohl nun die Version, bei der Kritiker der ursprünglichen Veröffentlichung tatsächlich mal über einen Kauf nachdenken sollten. Die Inhalte haben sich wirklich stark erweitert. Alles fühlt sich nun wie ein richtiger Vollpreis-Titel an!

Bitter bleibt dennoch, dass Warner Bros nicht komplett alle Inhalte eingefügt hat. Spieler der XL Version bleiben ohne weitere Investitionen einige Skins verwehrt. Die sind allerdings nur optischer Natur, weshalb man hier zwei Augen zudrücken kann.

Am Ende hat uns das neue Paket sehr gut gefallen. Vor allem weil wir die offizielle USK Version, völlig ohne Schnitte genießen dürfen. Allein schon das sollte Unterstützungswürdig sein, damit die aktuelle Einstellung der deutschen Prüfbehörden so erhalten bleibt!

Kaufempfehlung: Ja!
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2 Kommentare zu “Mortal Kombat XL im Test

  1. Falco Lamm
    Falco Lamm Reply

    Hab ich mir gestern gekauft und hatte Glück das es neu war da das „xl“ 2 dlc codes sind und wenn man es gebraucht ohne codes kauft hat man auch nur das normale mk

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