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Bungie erklärt Änderungen an Destiny

Autor des Artikels: Steven Wilcken

DestinyNachdem Destiny nun rund 2 Wochen auf dem Markt ist hatte Bungie viel Zeit um sich die Mechaniken genauer anzuschauen. Während man mit vielen sehr zufrieden ist gibt es einige Punkte, die Bungie in den kommenden Wochen angehen möchte. Auf der offiziellen Seite hat man heute ein paar Anmerkungen dazu veröffentlicht, welche Änderungen uns in den nächsten Wochen erwarten.

Am 9. September hat Bungie die langen Nächte des Herumwerkelns an Destiny gegen lange Nächte des Destiny-Spielens eingetauscht. Wir haben uns jahrelang auf diesen Tag gefreut, darauf dass, Millionen Augenpaare unsere Welt sehen werden und somit schnell Veränderung in unsere Pläne und Prioritäten bringen werden. Wir wurden nicht enttäuscht.

In den letzten 2 Wochen gab es viele Überraschungen, Bugs, Exploits, DDoS-Angriffe, Weltpremieren und superviel Spaß. Es war eine unglaubliche Zeit. Und wir denken, dass jetzt eine gute Zeit ist, zurückzutreten und euch wissen zu lassen, wie wir finden, wie sich unser Spiel so macht sowie darüber zu sprechen, über welche Änderungen wir nachdenken.
Wir werden für manche dieser Probleme schon heute die Lösungen live schicken, für andere wiederum erst in ein oder zwei Monaten. Bleibt dran für Updates und wir danken euch allen für euer Online-Feedback.

Beute

Destiny: Die Höhle
Das soziale Erlebnis eines Höhlen-Farmings ist großartig: das Zusammenstellen eines Trupps, der in die richtige Richtung schießt, der Rausch, dir die Beute zu schnappen, das Gerangel, wenn die Panik beginnt sowie das lockende Leuchten aus dem Inneren der Höhle. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Community um diese Aktivität versammelt hat, war für uns sowohl inspirierend als auch beeindruckend.

Doch – stundenlang auf ein schwarzes Loch zu schießen, war nicht gerade wie wir uns vorgestellt haben, dass Destiny gespielt wird. Unsere Hoffnung ist, dass soziales Engagement in öffentlichen Bereichen nur ein Teil von vielen in Destiny darstellt. Ihr könnt euch darauf einstellen, dass die Effektivität von Höhlen-Farming reduziert wird, während gleichzeitig die Engramm-Drops für das Abschließen von Aktivitäten erhöht wird.

Der, der nicht genannt werden darf
Vor langer Zeit, während der Entwicklung, hat der Kryptarch Engramme einer Farbe in Ausrüstung der gleichen Farbe umgewandelt. Zu Beginn von 2014 haben wir dem Entschlüsselungsprozess einen Zufallsgenerator beigefügt. Das Ergebnis war, dass das Dekodieren von Engrammen mit einem Mal viel spannender wurde und der Kryptarch plötzlich eine Persönlichkeit bekam. Beides waren positive Ergänzungen zum Spiel.

Doch wir haben versäumt, die Willkür bei der Entschlüsselung von Engrammen mitzuteilen. Spieler sehen, was aussieht wie die gewohnte Metapher für Objekt-Identifizierung, während der Kryptarch denkt, er öffnet einen Riesensack voller Beute. Das wütende Zerlegen von Blauen erfolgt. Änderungen dazu werden bald folgen.

Prämien-Zelebrierung
In Destiny dreht sich das Meiste darum, stärker zu werden, indem man neue Upgrades, Ausrüstung oder Fortschritte erlangt. Unser Ziel ist, dies immer, wenn es passiert als Belohnung und Prämie an sich zu feiern und den Spielern mitzuteilen, was vor sich geht.

Während der Entwicklung haben wir manchmal der Funktionalität eines Systems Priorität über die Zelebrierung von Beute gegeben, wie zum Beispiel:
• Die Gläserne Kammer hält viel begehrte Beute bereit, doch in dem Moment, in dem du sie erhältst, geschieht dies ohne Fanfaren und kann leicht übersehen werden.
• Das niedrigste Level der Täglichen Story (Heroisch) wirft viel EP und Ruf-Belohnungen ab, doch nichts davon erscheint in der Nachspielstatistik.

Wir werden diese und andere Probleme Schritt für Schritt adressieren.

Soziales

Sprachkommunikation
Unsere Vision für Destiny ist, dass alle Spieler, sogar zusammengewürfelte Spieler im Schmelztiegel, in Strikes, im Turm oder öffentlichen Bereichen, in einer Weise miteinander kommunizieren können, die positive Interaktion fördert. Sprachkommunikation ist die leichteste Möglichkeit, doch existierende Stimmparadigmen, inklusive denen in unseren Halo-Spielen, haben nicht genug dafür getan, Spieler vor Beleidigungen und Belästigungen durch eine Minderheit der Spieler zu beschützen.

Unsere anstehende Lösung in Destiny wird Opt-In-Sprachkommunikation bei Matchmaking-Aktivitäten sein. Bei der Veröffentlichung haben wir noch daran gearbeitet, doch es sollte noch in diesem Jahr in Strikes sowie im Schmelztiegel verfügbar sein.

Aktivitäten

Strikes
Strikes sollten Spaß machen und ein Rumgestampfe mit großen Bossen und coolen Prämien am Ende sein. Sie gelingen besser in Teamarbeit, aber auch mit einer zusammengewürfelten Gruppe.

Seit der Veröffentlichung haben wir ein Problem entdeckt, wodurch Strikes schwieriger als gedacht wurden, da Spieler mehr Schaden nehmen, aber dem Boss weniger Schaden zufügen. Wir werden dies bald ändern und Strikes werden etwas weniger eine Plackerei sein (sorry, Raiders – der erlittene Schaden in der Gläsernen Kammer ist so beabsichtigt).

Balance

Unser Ziel bei der Balance in Destiny ist, dass Spieler niemals nur eine Wahl haben; zum Beispiel eine Klasse oder Waffe, die so viel besser sind als die Alternativen, so dass diese Wahl quasi die einzige Wahl ist oder so schlecht, dass es immer ein Fehler wäre, sich für diese zu entscheiden. Wenn wir damit erfolgreich sind, dann ist das Ergebnis eine weite Palette an gleichsam interessanten Charakteren, von dem ein oder anderen Spieler bevorzugt, doch es gibt keine absolut richtige oder absolut falsche Entscheidung.

Exotische Waffen
Exotische Waffen sind so entworfen, dass sie überstark aussehen, sich anfühlen und sich auch so anhören, aber nicht wirklich das Spiel kaputtmachen. Wir hoffen, dass diese Waffen die Spieler dazu veranlassen, über ihre Waffenzuladungen nachzudenken und erwarten, dass ihre Veranlagungen darin manchmal zu etwas Frustration führen. Wir persönlich wollen sie alle sammeln und hoffen, dass es den Spielern genauso geht.

Doch – nicht alle unseren exotischen Waffen erfüllen gerade dieses Versprechen. Besonders die Waffen, die man nach Abschluss exotischer Beutezüge bekommt, so wie Dorn und Schlechtes Karma, haben viele von uns, die sie durch viele Mühen erlangt haben, enttäuscht, denn obwohl sie unglaublich gut aussehen und sich toll anhören, fühlen sie sich schwach an. Hier ist ein Rat: Zerlegt diese Waffen nicht. Ihre Zeit wird kommen.

Automatikgewehre
Der Automatikgewehr-Urtyp ist für Spieler gedacht, die es lieben Kugelsalven abzufeuern und sich nicht darum kümmern, wenn eine mal daneben geht. Sie wurden so entworfen, dass sie konstanten Schaden auf kurze oder mittlere Distanz verursachen, doch auf höhere Reichweiten ihre Effektivität verlieren.

Im Moment ist das Automatikgewehr zu effektiv auf weite Entfernung, unter manchen Umständen sogar besser als Scout- und Impulsgewehre. In den folgenden Wochen werden wir uns um Stabilitäts- und /oder Schadenskorrekturen am Automatikgewehr kümmern.

Scout-Gewehre
Scout-Gewehre sind für Spieler, die ihre Feinden gerne auf mittleren Abstand halten und es hassen, wenn sie nicht treffen. Sie sollen sich auf kurze Distanz komisch anfühlen, aber dominant sein, wenn sie auf mittlere und weitere Entfernungen angewandt werden.

Im Moment sind Scout-Gewehre im Vergleich zu anderen Präzisionswaffen nicht durchschlagskräftig genug. Wir werden uns bald darum kümmern.

Schrotflinten
Schrotflinten sind gut in Situationen geeignet, in denen du genau jetztmassiven Schaden bei dem Ding neben dir anrichten musst, weil es dir an den Kragen will.

Gerade sind Schrotflinten auch über ihre Soll-Reichweite hinaus effektiv, besonders wenn sie mit dieser Absicht geupgraded wurden. Bald werden Änderungen an Schrotflinten vorgenommen, bei denen man wirklich sehen kann, was es heißt, auf engem Raum zu kämpfen.

Danke, dass ihr uns geholfen habt, diese Änderungen zu verwirklichen. Teilt es weiterhin mit uns. Erzählt uns weiterhin davon. Wir schauen und hören zu.
– Bungie

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