Werbung:

UFC 3 im Test.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

UFC 3 im Test.

Electronic Arts hat uns die Möglichkeit gegeben, dass wir uns UFC 3 in Ruhe anschauen konnten. Der mittlerweile dritte Teil macht auf den ersten Blick nicht so viel anders und konzentriert sich vor allem auf die technische Umsetzung. Reicht das aus um erneut einen hohen Preis für das Kampfspiel zu verlangen? Wir klären das mit euch.

Endlich 60 FPS
Ganz klar – das Highlight in diesem Jahr ist die technische Überarbeitung, denn während man in UFC 2 mit 30 FPS auskommen musste, gibt es in UFC 3 endlich 60 FPS. Auf der PS4 Pro und Xbox One X läuft das ganz gut. Da man aber weiterhin ein großen Wert auf Optik legt, lässt man die Framerate auf Xbox One und PS4 immer wieder schwanken.

Leichte Änderungen für besseres Spielgefühl
Das Credo in diesem Jahr war bei den Entwicklern wohl, dass man vor allem die schwächen das Spiels ausmerzen wollte. Neue Funktionen sucht man nämlich größtenteils vergeblich. An den richtigen Punkten kommen kleinere Änderungen dazu, die vor allem den aufrechten Kampf deutlich spannender gestalten. So wurde das Striking Game nochmal nachvollziehbarer gestaltet und vermittelt uns nun nochmals besser, warum ein Schlag hart getroffen hat. Hand und Fuß Koordination ist ebenfalls nochmals wichtiger und spiel eine große Rolle. Auch die Ausdauer muss stets im Blick gehalten werden und effizent gemanged werden.

Spiel am Boden deutlich schwächer
Während der eigentlich Schlagabtausch wirklich schon sehr gut gelöst ist, erinnern die Schlagabtäusche zu Boden leider immer mehr an Minispiele. Zu oft können wir wenig auf die eigentlich Situation eingreifen, müssen stattdessen Geschick in an uns gerichtete spontane Aufgaben stecken. Fraglich ist allerdings wie man das halten und ausringen von Griffen und co besser lösen könnte. Die übliche Controller Steuerung ist in ihren Möglichkeiten da leider stark limitiert. Kommt es zu Boden doch mal zu Schlagabtäuschen heisst es auch hier die Ausdauer effizent zu nutzen.

Austarieren der Punktrichter
Etwas ärgerlich erscheinen aktuell noch die Entscheidungen der Punktrichter. Immer wieder kam es mal vor, dass wir das Gefühl hatten gute Kämpfe hinter uns gebracht zu haben. Verlohren haben wir dann, weil der Punktrichter wenige harte Schläge deutlich wertige bewertet hat, als unser langfristiges effizentes Spiel. Da ist zu hoffen dass die Entwickler hier mit Patches noch nachhelfen und das langfristige Effizente Spiel stärker belohnen.

Weitere Modi und Aktivitäten
UFC 3 empfängt euch darüber hinaus mit einigen Aktivitäten abseits des Käfigs. So könnt ihr eure eigenen Charaktere – über das Buchen in ein Gym gegen Spielgeld – hochzüchten. Recht guter Zeitvertreib! Durch das Meistern von Herausforderungen lernt ihr immer mehr Details zu UFC 3 – einiges ist nämlich nicht einfach zu lernen.

Natürlich gibt es auch Ultimate Team, wo ein weiteres Mal auch auf Mikrotransaktionen zurück gegriffen wird. Immerhin – das restliche Spiel kommt ohne solche Mikrotransaktionen aus. Natürlich erhaltet ihr Credits auch über das einfache Spielen – spätestens online wird es aber schwierig ganz ohne Mikrotransaktionen mit allen Gegner mitzuhalten.

Fazit: UFC 3 sieht richtig gut aus! Die 60 FPS auf den aktuellen Pro/X Konsolen machen auch ein sehr gutes Bild. Das erneut Pay2Win Vorwürfe im Ultimate Team im Raum stehen, dürfte nach der Star Wars Battlefront 2 Debatte problematisch sein. Auf der anderen Seite liefert UFC 3 viel Inhalt, wo es keine Mikrotransaktionen gibt.

Wer ein authentisches Kampfspiel haben möchte, der sollte sich UFC 3 unbedingt genauer anschauen. Aber seid gewarnt. UFC 3 zu meistern benötigt viel Geduld und Zeit!

Kaufempfehlung: Ja – wer sich gerne mit Perfektion auseinander setzt, wird in UFC 3 viel zu lernen haben.