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Surviving Mars im Test.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Koch Media hat uns die Möglichkeit gegeben, das neue Paradox Interactive ( City Skylines ) / Haemimont Games ( Tropico ) Spiel testen zu können. Erneut handelt es sich um eine Aufbau-Simulation, die uns dieses Mal allerdings auf den Mars führt. Ob sich eine solch lange Reise für euch lohnt oder ihr lieber auf der Erde bleiben solltet, klären wir im Test.

Der Mensch auf dem Mars

Aller Anfang ist schwer. Das gilt in besonderer Weise für Surviving Mars. Eine große Einführung gibt es nicht, stattdessen ist vor allem am Anfang Probieren und Studieren angesagt. Zunächst wählen wir einen Landepunkt für unsere Kolonie, wobei wir zwischen vorgefertigten oder frei gewählen Landepunkt auswählen können.

Es folgt der Bau unserer ersten Bausteine für eine funktionierende Mars Kolonie. Und das ist anfänglich nicht zu unterschätzen, denn für unsere Kolonisten ist der Bau von Sauerstoff-Kuppeln pflicht. Die fallen allerdings vor allem am Anfang besonders klein aus, was uns vor die Aufgabe stellt genau überlegen zu müssen, welches Gebäude innerhalb der Kuppeln an welchen Platz sollte. Denn oberstes Gebot ist die Zufriedenheit unserer Kolonisten sicherzustellen. Die sorgen sonst schnell für Probleme.

Das Wohl der Kolonisten

Dieses Wohlergehen zeigt uns das Spiel in gut sortierten Menüs an. Schnell erhalten wir eine Übersicht darüber, was benötigt wird unwas nicht. Sind alle zufrieden, können wir uns auf die Vergrößerung unserer Siedlung konzentrieren. So bauen wir neue Kuppeln, sorgen dafür das mehr Kolonisten sich auf den Weg von der Erde zum Mars machen, fördern neue Ressourcen und forschen nach weiteren Technologien.

Surviving Mars wird mit der Zeit herrlich Komplex und bietet Strategieliebhabern viele Kopfnüsse die es zu knacken gilt. Nur wer es schafft alles auszubalancieren wird auf Dauer ein Chance haben. Lassen wir ein paar Aufgaben liegen, kann sich das schnell zu einer Kettenreaktion entwickeln. Reagieren wir dann nicht, kann sich das ganze irgendwann zu einem nicht umkehrbaren Problemfall entwickeln.

Aufgaben und Eigenschaften der Kolonisten

Wir können uns das leben auch auch einfacher machen, indem wir schon vorab eine gute Auswahl an den richtigen Kolonisten zusammenstellen. Auf der Erde können wir nämlich aus diversen Eigenschaften wählen, die wir bei unseren Kolonisten wünschen und welche Jobs diese mitbringen sollen. Machen wir hier einen guten Job, haben wir später auf dem Mars weniger Probleme.

Aber auch auf dem Mars kann es zu Problemen kommen, die so wohl nicht vorgesehen waren. Momentan gibt es nämlich noch das Problem, dass Kolonisten völlig falschen Jobs zugewiesen werden. Das können wir Manuell zwar verbessern, leider erwischen wir das Spiel immer wieder dabei, wie es unsere Entscheidungen wieder überschreibt. Ziemlich nervig und unbedingt eines Patches bedürftig!

Fazit:

Surviving Mars ist wirklich ein grandioses Spiel für Aufbauspiel-Liebhaber, die gerne Strategien austüfteln und Ewigkeiten an der Optimierung kleiner und größerer Systeme tüfteln. Surviving Mars bietet euch wunderbar komplexe Systeme, die es abzustimmen gilt, was eine andauernde Aufgabe ist.
Nur wer hire gute Arbeit leistet, kann seine Kolonisten zufrieden stellen und so den umfangreichen Aufgaben in Surviving Mars gerecht werden. Der Aufbau der eigenen Kolonie, das abwehren von Katastrophen und die Forschung sind Nebenthemen, die sich wunderbar in das gesamte Konzept einfügen.
Kaufempfehlung: Alle Aufbauspiel Fans sollten unbedingt zugreifen! Surviving Mars ist ein wunderbar komplexes Aufbauspiel-Erlebnis.
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