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A Plague Tale: Innocence im Test.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

A Plague Tale: Innocence

Wir hatten Gelegenheit A Plague Tale Innocence anschauen zu können. Eigentlich handelt es sich bei A Plague Tale um ein Low Budget Spiel, dass jedoch den Anspruch erhebt bei den großen AAA Produktionen mitspielen zu können. Und schon jetzt sei gesagt dass es den Entwicklern gelingt mit wenig Mitteln großes zu erzeugen – doch dazu im Verlauf des Tests mehr!

Eine Ratten und Menschenplage…
Die Namensgebende Situation des Spiels „Plague“ Pest ist eigentlich nur ein kleiner Hinweis, worauf ihr euch in A PLague Tale: Innocence einlassen müsst. Das Spiel führt euch ins Mittelalter und damit in ähnliche Gefilde wie schon das andere großartige „Low Budget Spiel“ mit AAA Ansprüchen „Kingdom Come Deliference“.

In der Rolle von zwei Geschwistern seid ihr im Zeitalter der Pest. Euer Bruder ist Krank weshalb ihr euch auf einen unbestimmten Weg begebt in der Hoffnugn auf Rettung. Doch die Welt ist gefährlich – denn nicht nur eine unheimliche Rattenplage bedroht euer Leben. Auch Angreifer aus dem fernen England sorgen dafür, dass ihr viele Passagen nicht einfach passieren könnt. Es gilt also Wege zu entwickeln sich vor diesen Bedrohungen zu beschützen oder aber am besten garnicht bemerkt zu werden.

Stealth Elemente im Mittelpunkt
Entsprechend sind diverse Stealth Elemente in Mittelpunkt. Aus der Schulterperspektive schleicht ihr euch von A nach B. Das kann aber auch so ausgestaltet sein, dass ihr euch mit einer einfach Fakel die nur über kurze Brenndauer verfügt von A nach B bewegen müsst.

Im Bezug auf die Ratten gilt nämlich, dass diese Lichtscheu sind. Ihr müsst um jeden Preis versuchen innerhalb von Lichtkreisen zu bleiben. Der Spielerische Reitz wird dadurch erschaffen, dass diverse Gegenstände unterschiedlich lange und große Lichtkreise erzeugen, in denen ihr Sicher vor der großen Rattenplage seid.

Die zweite große Gefahr – die Angreifenden Menschen – wiederum gilt es durch geräusche oder durch Hilfe der Ratten auszuschalten. Denn auch Sie müssen sich in den Lichtkreisen aufhalten um nicht von den Ratten am lebendigen Leibe gefressen zu werden.

Da die große Schwester im Spiel recht gut mit der Zwille umgehen kann, kann man diverse Tricks nutzen um diese Lichter auszuschalten um die eigentliche Bedrohung der Ratten auf seine Seite zu bringen.

Crafting hilft
Darüber hinaus steht ein einfaches, jedoch spaßiges Crafting System zur Verfügung, dass uns die Möglichkeit gibt diverse Werte zu verbessern oder aber mit Chemie zu hantieren um so etwas durchschlagskräftigere Geschosse mit der Zwille und co zu bauen.

Oft ist es aber auch ratsam einfache Hilfsmittel zu verwenden, indem wir einfach geräusche an einem anderen Ort erzeugen. Die Ablenkung kann oft genutzt werden um bestimmte Passagen zu passieren.

Ruhige Passagen

Oft geht es aber auch etwas ruhiger zu – Momente in denen A Plague Tale: Innocence seinen großen AAA Anspruch ausspielt. Es ist wirklich spannend die beiden Geschwister zu beobachten, denn die Entwickler haben sich viel Mühe gegeben den beiden liebevollen Animationen zu verpassen, die Geschwisterliebe auch bildlich darstellen.

Vor allem jedoch die Dialoge in den ruhigen Passagen lassen uns die beiden Charaktere immer besser kennenlernen so das wir beginnen uns mit ihnen zu identifizieren – sie uns ans Herz wachsen. Ein Element das schon God of War Meisterhaft eingesetzt hat und durchaus nützlich ist um Charaktere in Mittelpunkt einer Geschichte zu rücken.

Super Optik

Zwar merkt man A Plague Tale Innocence immer mal wieder an etwas hölzernen Animationen an, dass es sich hier um ein Low Budget Projekt handelt, dass nicht Millionen von Euros und eine hunderschaft von Entwicklern im Hintergrund hat. Aber dennoch gelingt es den Entwicklern eine großartige – optisch beeindruckende – Welt zu schaffen. Die Dialoge sind sinnvoll und glaubhaft – könnten jedoch manchmal authentischer betont sein.

Wer sich auf A Plague Tale Innocence jedoch einlässt der kann ein großartiges Abenteuer erleben, dass euch vermutlich so schnell nicht aus dem Kopf geht.
Kaufempfehlung: Story Freunde sollten zuschlagen!