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The Last of Us Part 2: Die Umsetzung stößt auf viel Internet-Hass. Naughty Dog musste nun Sicherheitsprotokolle entwickeln. Was sagt ihr zur Umsetzung?

Autor des Artikels: Steven Wilcken

The Last of Us Part 2 ist seit einigen Tagen im Handel erhältlich und kann von PlayStation Besitzern gekauft und gespielt werden. Die Umsetzung ist technisch einzigartig und ein grandioser Abschluss der aktuellen Generation. Trotz der grandiosen technischen Umsetzung sind bei weitem nicht alle Spieler zufrieden. Bei manchen schlägt dies mittlerweile in Internethass um.

Dabei ist es nicht die Umsetzung der Spielidee selbst – sondern viel mehr der Umgang mit beliebten Charakteren. Naughty Dog hat sich in The Last of Us Part 2 dazu entschieden sehr radikale Szenen zu zeigen, beliebte Charaktere in ungewohnten Bildern zu präsentieren und Fans der Serie einen „Schock“ zu versetzen. Dies führt nun dazu, dass Naughty Dog Mitarbeiter sich mit Hasskommentaren konfrontiert sehen. Manch Darsteller von Charakteren im Spiel soll allerdings noch schlimmeres erlebt haben. So sollen Drohungen immer wieder vorkommen, auch übergrifflichkeiten. Naughty Dog musste daher Sicherheitsprotokolle entwickeln und arbeitet hier mit entsprechenden Behörden zusammen.

Darüber hinaus gibt Neil Druckman als Director des Spiels nun ein paar Worte von sich. So nimmt er die Reaktionen zu The Last of Us Part 2 zu Kenntnis – allerdings sei es wenig sinnvoll sich mit Leuten auseinanderzusetzen. Sie lieben das Spiel oder hassen es. Solche Reaktionen seien Legitim. Nicht legitim seien allerdings andere Reaktionen bei dem Hass und mehr eine Rolle spielen. Besonders eine Schauspielerin soll bereits abscheuliche und schreckliche Dinge erlebt haben. Damit könne sich Druckman nicht abfinden.

Trotz allen Umständen – The Last of Us Part 2 hat Rekorde geschrieben. So konnten in nur drei Tagen mehr als vier Millionen verkaufte Exemplare erreicht werden.