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Xbox Game Pass: Angeblich arbeitet Sony an einem ähnlichen Dienst.

Autor des Artikels: Steven Wilcken

Der Videospielmarkt befindet sich im Umbruch. Schon seit Jahren verdienen Videospiel-Firmen zunehmend mehr Geld mit rein Digitalen Inhalten. Retail Inhalte auf CD und co hingegen werden zunehmend limitiert. Die aktuelle Corona Pandemie verschärft die Situation deutlich und sorgt für ein viel schnelleres Voranschreiten dieses Prozesses.

Microsoft’s strategie auf diesen Trend ist der Xbox Game Pass. Ein Abo Programm das First Party und Third-Party Spiele zum festen Preis liefert. Während Third Party Spiele wechseln, bleiben First Party Spiele im Programm und sind mit Release direkt im Xbox Game Pass verfügbar. Ein Konzept das zunehmend mehr Zuspruch findet. Nicht nur weil Microsoft gelingt immer mehr Partner und Kooperationen zu generieren und ganze Publisher aufkauft. Auch gelingt es Microsoft mehrere Plattformen zu verbinden und Spielern eine gewisse Freiheit einzuräumen und damit so lang aufrecht gehaltene Grenzen einzureißen.

Das scheint mittlerweile auch Sony zu beeindrucken. Denn offiziell hört man von einem ehemaligen hochrangigen Mitarbeiter bei Sony Santa Monica Studios, dass Sony an eigenen alternativen arbeitet. Demnach erklärt der „God of War und Twisted Metal Schöpfer David Jaffe, dass er weis das man bei Sony an einer „Alternative“ zum Xbox Game Pass arbeitet. Dies habe er aus mehreren Quellen (naheliegenden PlayStation Quellen) bestätigt bekommen.

Fragt sich wann Sony das Projekt enthüllen möchte und in wie fern sich das Projekt mit PlayStation Now und PlayStation Plus kombinieren lässt. Den Xbox Game Pass kann man für sehr günstiges Geld im Ultimate Abo abonnieren und hat so einen Zugang zum Xbox Game Pass auf Konsolen und PC, EA Play auf Konsolen und PC, Xbox Live Gold und mehr.

Fakt ist dass Sony hier einiges umstruktieren muss. Sony hatte sich bereits geäußert, dass die bislang geführte Struktur der PlayStation Studios nicht zulässt, ein Abodienst zu bieten. So seien die derzeit eingeräumten Budgets für First Party (PlayStation exklusive Projekt) viel zu hoch um diese mit einem Abo Programm zu finanzieren. So kosten die meisten Spiele weit über 100 Millionen Dollar. Das lässt sich nur mit üblichen Verkaufsmethoden wieder einspielen und zu einem tragbaren Geschäft entwickeln.

Möglicherweise ist eine Möglichkeit, weitere Studios zu akquirieren, die sich dann auf entsprechende Projekte einlassen, die in einen PlayStation Game Pass gesteckt werden können. Möglicherweise wird es aber auch einfach zeitverzögerte First-Party-Releases, kombiniert mit einem Third-Party-Konzept geben? Auch denkbar könnte eine Art Premiumdienst sein, der dann aber halt entsprechend mehr kosten wird…

Wir sind gespannt Wann Sony die Pläne enthüllt und werden berichten sobald wir neues erfahren!

Quelle